Eine Woche New Yorkerin sein

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Moin, Moin,

nun kommt endlich der Bericht zu meinem „Ausflug“ nach New York im März. Vom 25.3. bis zum 1.4. war ich zu den Model United Nations (NMUN) in New York. Um noch mal kurz zu erklären, was NMUN ist, hier ein kleiner Einblick:

Das National Model United Nations (NMUN) ist das älteste Planspiel internationaler politischer Verhandlungen und thematisiert die Probleme der heutigen globalisierten Welt. Jedes Jahr treffen sich hier über 5.000 ehrgeizige und politikbegeisterte Studenten der besten Universitäten weltweit.In einzelne Komitees vertreten die Studenten als Delegierte ein Mitgliedsstaat der UN in verschiedenen Organisationen. Das Land diplomatisch zu vertreten, um realistische Resolutionen und eine Strategie auszuarbeiten, erfordert monatelange Vorbereitung, um schließlich bei den Model United Nations Konferenzen in New York teilzunehmen. In New York wird dann über neue Lösungsansätze zu globalen Problemen debattiert und Verhandlungsgeschick sowie Diplomatie im modernen Zeitalter geübt.

Nachdem ich während meines Praktikums in Los Angeles die Zusage bekommen habe, dass ich Teil der diesjährigen Delegation bin, ging die Vorbereitung los. Als Teil des Team Fundraisings habe ich mich um die Suche nach Sponsoren gekümmert, Herrn Straubhaar für das Vorwort gewonnen und das Team Organisation unterstützt. Nach fünf Monaten stand es dann fest: Wir werden nach New York fliegen und uns mehr oder weniger komplett über Spenden finanzieren, die an unseren Verein geflossen sind. Das war schon mal ziemlich genial. Und wie ihr euch vorstellen könnt, stieg meine Vorfreude auf meine Lieblingsstadt mit jedem Tag. Nach der „organisatorischen Vorbereitung“ folgte dann im Frühjahr die inhaltliche Vorbereitung auf mein Komitee: Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO), sowie auf das Land, das wir vertreten sollten, die Dominikanische Republik. Es wurden Positionspapiere geschrieben, verabschiedete Resolutionen studiert und vor allem die Regeln inhaliert. Denn auf den NMUN Sitzungen muss man sich an die „Rules of Procedure“ halten.

Am 25. März ging es dann mit Business Outfits, Laptop und allem möglichen anderen Kram los nach New York City – meine Traumstadt. Der Flug von Glasgow nach Newark war zum Glück ein Direktflug (leider nicht mit KLM, aber trotzdem gut 😉 ). Und als ich dort angekommen bin, habe ich mich mit einem großen Koffer, einem vollen Rucksack, einer Handtasche und meiner Winterjacke auf den Weg in meine AirBnB-Bude gemacht. Glücklicherweise war die in Hoboken, also auch auf der Seite von Newark und nicht in Manhattan. Mit drei Zügen und 30 Minuten Fußmarsch gelangte ich dann zur 4th Street. Dort wurde ich super freundlich begrüßt und habe mein Zimmer bezogen. Und dann kam das, was den ersten Tag in den USA immer am härtesten macht: WACH BLEIBEN! Um dem Jetlag entgegen zu wirken, bin ich losgezogen, um von der Waterfront mein wunder-, wunderschönes New York zu begutachten. Ich liebe die Skyline von Manhattan und bin den Waterfront Path von Hoboken nach New Port runtergelaufen. Dabei sind einige Bilder entstanden, die euch zeigen, wie traumhaft der typische graue New Yorker Himmel und die Skyline sind.

Nachdem ich meine Runde gelaufen bin, habe ich mich gemütlich in einen Park gesetzt mit einem Sandwich und auf die Skyline geguckt. Nach und nach ging die Sonne unter und die Lichter in den Hochhäusern an. Eine leichte, kleine Brise, der Geruch nach Großstadt lag in der Luft. Die Bank noch warm von der Sonne und meine Haare zerzaust. Herrlich. Ich war gleich am ersten Tag wieder komplett in New York angekommen und habe mich sofort als Teil von dieser atemberaubenden Stadt gefühlt. Unten seht ihr, wie die Stadt sich langsam verändert… Wunderschön!

Nach dem die leichte Brise immer kühler wurde und ich immer müder, bin in meine AirBnB-Bude zurückgeschlendert, habe meine Klamotten ausgepackt und bin ins Bett gegangen – müde, glücklich und erfüllt von den ersten Eindrücken.

Um 7.30h klingelte der Wecker. Aufstehen!!! Sachen packen, ab in den Bus und los nach Manhattan!!! Dort hat sich dann unsere Delegation im Sheraton am Times Square getroffen, wo wir nicht nur gewohnt haben, sondern auch die Konferenzen statt fanden. Nachdem die Zimmer bezogen waren, sind wir losgezogen, um den freien Tag zu genießen. Natürlich ging es vom Times Square erstmal in den Central Parc, wo passend zu Ostern ein Easter Egg Hunt für Kinder stattfand. Sehr skurril: Eine lange Schlange von Kindern, mit Körben bewaffnet und der Verwandtschaft im Schlepptau wartet darauf, endlich an der Reihe zu sein, um auf einer kleinen Grasfläche ausgestreute Eier einzusammeln. Nicht so romantisch, wie bei uns zuhause.

Natürlich wurde dann eine obligatorische Runde durch den Central Park gedreht. Wunderschön im Frühling. Die Magnolien und Kirschbäume blühen und alles ist frisch und luftig. Im Sommer scheint die Stadt manchmal in der Hitze, Stickigkeit und Schwüle zu ersticken. Jetzt im Frühling ist es genau anders rum: Alles erwacht und alles ist leicht und luftig.

Vom Central Park ging es nach Harlem. Ja – wir sind durch den ganzen Central Parc von unten nach oben gelaufen und am Ende in Harlem rausgekommen. Harlem it extrem speziell. Man merkt sofort, dass man in einem anderen Viertel ist. Und man muss Harlem mögen. Ich persönlich habe mich nicht sofort dort wohlgefühlt und deshalb sind wir zur St. Patricks Kathedrale gelaufen, die mehr oder weniger „direkt“ um die Ecke liegt. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk, auf dem höchsten Punkt Manhattans. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, weil die Fenster unfassbar schön aussehen, wenn die Sonne hin durch scheint.

Vor der Kathedrale sind wir am Central Parc entlang zurück nach Midtown gelaufen und dabei natürlich am Columbus Circus vorbei gekommen. Dieser Ort gefällt mir jedes Mal wieder unheimlich gut, weil man die langen Straßenschluchten runter gucken kann und abends die Skater die Touristen unterhalten. Rundum ein Ort, den man sehen sollte, wenn man die Chance dazu hat. Außerdem eignet sich die Weltkugel vorm Trump Tower hervorragend für richtig schöne, spießige Erinnerungsfotos 😉 .

Abends stand dann für den Großteil die Besichtigung des One World Trade Observatory an. Ich habe  mich da allerdings ausgeklinkt, weil ich vor zwei Jahren schon auf dem Rockefeller Center war und auch nicht so scharf drauf war, für 2 Stunden anstehen 35 USD zu zahlen. Dementsprechend habe ich mir einen Kaffe geholt und mich am Irish Hunger Memorial auf eine Mauer gesetzt und den Hudson überblickt. Da kam das „Ich-bin-eine-New-Yorkerin-Feeling“ wieder auf. Einfach die Stadt genießen und erleben und für Außenstehende, ein Teil dieser Stadt zu sein, das ist meine Art, eine Stadt zu erkunden. Natürlich habe ich vorher noch ein paar Bilder für euch vom One World Trade Center gemacht.

Und dann habe ich einfach abgewartet, bis die Sonne untergegangen ist. Das Gleiche hab eich ja einen Tag vorher schon von Hoboken aus beobachtet. Und heute von Manhattan aus. Leute, ich kann euch eins sagen: Es war wunderschön. Natürlich hatte ich auf den Bildern am Ende die Silhouette von New Port auf der anderen Seite des Hudson, aber die angestrahlten Gebäude von Manhattan haben ganz eindeutig dafür entschädigt.

Als es dann mehr oder weniger dunkel war, sind wir alle zusammen zurück zum Hotel gelaufen. Man, war ich alle. Meine Füße taten richtig weh. Und dreimal dürft ihr raten, was das blonde Lieschen aus Hamburg / Schottland, wo nur sehr selten die Sonne scheint, nach 6 Stunden an der frischen Luft und in der amerikanischen Aprilsonne hatte… Richtig. Einen hübschen Sonnenbrand auf der Stirn und auf der Nase. Sehr elegant. Vor allem, weil ich einen Teil meiner Stirn mit der Tagescreme eingecremt habe, die 15 SPF hat und anscheinen der Rest vergessen habe. Also hatte ich eine gestreifte Stirn mit Sonnenbrand und eine rote Nase, die ich anscheinend komplett nicht eingecremt habe. Von wegen „edle Blässe“. Eher peinliches Streifenhörnchen-Gesicht. Aber sowas bringt mich natürlich nicht aus der Fassung und nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Vormittag in meinen Lieblings-Stadtteil von new York: BROOKLYN. Brooklyn ist das entspannte, lockere, coole, junge New York mit den typischen Film-Szene-Straßen und Cafes, lässigen Hipsters auf rostigen Fahrrädern und tausenden verschiedenen Gallerien und Restaurants, die von vegan bis pure Schokolade alles an essen anbieten, was dieser Planet zu bieten hat. Wenn ich die Wahl hätte, wo ich leben wollte, dann in Brooklyn.

An besagtem Sonntag habe ich mich in Greenpoint (Teil-District von Brooklyn) mit Nina getroffen. Nina kenne ich schon aus meiner New York Zeit vor zwei Jahren und wir haben uns zum Brunch im „Five Leaves“ getroffen. Absoluter Hotspot am Sonntag zum Brunchen. Bringt ein bisschen Zeit mit und ihr bekommt einen der begehrten Plätze draußen. Aber ACHTUNG, wer retro, Holz und Metalausstatung nicht mag, der ist hier falsch. Das Five Leaves ist einfach ein perfekter Ort für ein Brunch in New York. Und das Essen ist so unglaublich lecker. Ich hatte Ricotta Pancakes und Nina ein Avocado – Frühstück – lecker, frisch, gesund und vor allem ziemlich günstig für New Yorker Verhältnisse. Und zusätzlich dazu, könnt ihr hoffen, irgendwen wichtiges dort zu treffen, denn das Restaurant gehörte Heath Ledger, der nur einen Monat vor der Eröffnung des Restaurant leider gestorben ist, woraufhin das Five Leaves von einem Freund von Mr Ledger eröffnet wurde.

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Nachdem wir uns gestärkt haben, sind wir von Brooklyn nach Queens / Long Island gelaufen. Von dort hat man einen super Blick auf Manhattans Skyline und kann im Sommer auf großen Grasflächen den Sonntag genießen.

Danach habe ich mich langsam wieder nach „Hause“ aufgemacht. Hierzu noch mal eine Anmerkung: Wer sind in New York problemlos, schnell und vergleichsweise günstig vorbeugen will, sollte sich eine Metro Unlimited Ride Karte kaufen. Es gibt schon welche für eine Woche (31 USD) und das lohnt sich absolut. Google Maps kann dir auf die Minute sagen, wann, wo dein Zug fährt und dann gehts super schnell, von A nach B. Auch von Brooklyn / Queens nach Manhattan. Also bin ich mit dem E-Train wieder zurück nach midtown und ins Hotel gedüst, wo ich nach ein bisschen Vorbereitung und einem kleinen Snack todmüde Abend ins Bett gefallen bin, nachdem die Eröffnungszeremonie für NMUN stattgefunden hat.

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Von Montag bis Donnerstag standen dann die Konferenzen an. Das ist nicht ganz so spannend für euch, deshalb fasse ich das Ganze recht knapp zusammen: Als Vertreter seines Landes arbeitet man an verschiedenen Arbeitspapieren und sucht dafür Unterstützer-Staaten – oder noch besser – man arbeitet komplett mit ihnen zusammen. So bildeten sich nach dem ersten Tag recht schnell die ersten Staatenbündnisse, die auch in den folgenden Tagen an ihren Resolution gearbeitet haben, sich in Reden unterstützt haben und am Ende eine Resolution eingereicht haben. Es ist natürliche in bisschen komplizierter, aber knapp runtergebrachten geht es in der UNESCO darum, dass alle Staaten zu einem Konsens kommen und zusammen arbeiten. Und da unser Thema Bildung in ländlichen Regionen war, waren sich auch fast alle Staaten einig und wir haben am Ende 6 Resolutionen verabschiedet, die alle ein Ziel haben: Bildung verbessern. Dabei hatte aber nicht jede Resolution den gleichen Inhalt, sondern jede Resolution hat sich auf verschiedene Aspekt konzentriert. Ein Hauptziel der Dominikanischen Republik war es, die Erwachsenenbildung durch berufsbezogene Bildung zu verbessern. So hat sich die Resolution, die ich mitgearbeitet habe, mehr auf diesen Aspekt bezogen. Andere Resolutionen haben sich dann auf Chancengleichheit, Infrastrukturhürden oder ähnliches spezialisiert. Zusammenfassend muss ich sagen, dass NMUN ein unglaublich tolles Event ist. Man lernt tolle, motivierte, interessierte Studenten aus aller Welt kennen. Und man kann sich mit einem wichtigen Thema mal so richtig kleinteilig auseinandersetzen. Ich kann es jedem nur empfehlen, an NMUN teilzunehmen. Man nimmt nicht nur viele persönliche positive Erfahrungen mit, sondern ist auch Teil einer Gruppe von Menschen, die in Zukunft vielleicht die internationale Politik prägen werden. Und die Abschlussveranstaltung im UN Hauptquartiert ist der Hammer. Allein dafür lohnt sich die Teilnahme. In diesem riesigen Raum zu sitzen und die Atmosphere in sich aufsaugen. An dem Ort sein, wo die Millennium Ziele verabschiedet wurden. Einmal ehrfürchtig sein. Ein besonderes Erlebnis, für jeden.

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Während  den Konferenzen habe ich ganz besondere Freude gefunden, die ich hier noch erwähnen muss. In meinem Komitee wurde das Land Argentinien von zwei Studenten der Ole Miss vertreten. Wer mich kennt, weiß, dass „Blind Side“ einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist. Dementsprechend hatten wir gleich ein Thema über das wir reden konnten und über die 5 Tage in denen wir von morgens bis abends in einem Raum saßen, hat sich zwischen Kelly, troy und mir eine echte Freundschaft entwickelt und es würde mich nicht wundern, wenn ich die zwei nächstes Jahr in Mississippi besuchen werde. (ich habe sogar ein Foto mit den beiden, aber leider lässt mich das Internet nicht das machen, was ich will…)

Und jetzt zurück zu den Reisetipps an euch, wenn ihr nach New York kommt: Nehmt unbedingt vom Financial District die East River Ferry. Ein Tagesticket kostet 4 USD und ist damit die absolut günstigste Variante, New York vom Wasser aus zu sehen. Vom financial District geht es nach Dumbo / Brooklyn Bridge und dann nach Williamsburg North / South, Green Point und dann zurück nach Midtown (34th Street). Wir sind mit der Bahn nach Dumbo gefahren und haben dann von dort die Fähre genommen. Unglaublich schön. Und auch Dumbo ist eine absolute Empfehlung wert. Von dort hat man noch mal einen anderen Blick auf die Skyline und im Sommer wird direkt am Ableger der Fähre selbstgerechtes Eis verkauft, dass ihr dann mit Blick auf Manhattan und die Brooklyn Bridge genießen könnt.

Und was ihr natürlich immer machen solltet: Augen offen halten und los schlendern. In New York gibt es an jeder Ecke was zu entdecken. Ob unglaublich leckere Dumplings in China Town, große Hope-Zeichen, blühende Kirschbäume oder einfach das Gefühl, gerade durch die Welthauptstadt zu laufen. Für mich ist New York immer wieder faszinierend. Natürlich sagen viele, dass sie New York hassen. Weil es laut, dreckig und hektisch ist. Aber meistens haben diese Leute das „echte“ New York noch gar nicht kennen gelernt. Wenn man die 5th Ave hochläuft, dann auf den Broadway abbiegt und dann noch in den Financial District rennt, ist mir klar, warum sie New York nicht mögen. Aber sobald man SoHo, China Town und vor allem BROOKLYN für sich entdeckt hat, ist New York wunderschön und man riecht an jeder Ecke diese spezielle New Yorker Luft, die nach Staub, Opportunity, Freiheit und Vielseitigkeit riecht. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich erneut die Chance hatte, meine Lieblingsstadt zu besuchen. Und es gibt noch so viel mehr, was ich euch empfehlen könnte (z.B. The Cellar – die machen da ihren eigenen Käse), aber ich glaube, dass jeder diese Stadt anders wahrnimmt und entdecken möchte. Als wirklich letzten Tipp (je mehr ich schreibe, desto mehr fällt mir ein…) möchte ich euch noch die Seilbahn von Manhattan nach Rosevelt Island ans Herz legen. Fast keine kennt sie, aber mit eurem Metro Ticket könnt ihr auf die kleine Insel rüber, was vor allem bei nacht unfassbar schön ist. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Auf der Rosevelt Island kann man nicht viel anderes machen, als den Ausblick genießen und einmal außen rum zu laufen. Aber es ist wirklich traumhaft, wenn es dunkel ist.

So. Genug für jetzt. Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick in die Woche in New York geben konnte. Bei Fragen, schreibt mir einfach. Ansonsten: Bucht ein Ticket und ab gehts nach New York. Die Stadt der Marmeladen-Glas-Momente.

Eure Lisa / Lieschen / Lisel aka die heimliche New Yorkerin

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